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Myrmecocystus placodops

Myrmecocystus placodops


  • Product Code: Ant
  • Reward Points: 130
  • Availability: In Stock

  • 129.99€



Available Options

Myrmecocystus placodops – myrmicare Artbeschreibung
Lebendameisen
Honigtopfameise
Fortgeschritten

Myrmecocystus placodops

Riesige Honigtopfameise · Lebende Vorratsgefäße · Roter Kopf · Nordamerikanische Wüste

Schwierigkeit: Mittel–Fortgeschritten
🫙
⭐ Das bekannteste Phänomen der Ameisenwelt

Repleten — lebende Honigtöpfe

Repleten sind spezialisierte Arbeiterinnen, die sich mit Nektar, Zucker und Wasser vollpumpen, bis ihr Gaster auf den Umfang einer kleinen Weintraube anschwillt — bis zu 3–4 cm breit. Sie hängen bewegungsunfähig an der Nestkammerdecke und dienen als lebende Vorratsgefäße der gesamten Kolonie. In Trocken- und Hungerzeiten werden sie von anderen Arbeiterinnen angezapft. Eine Kolonie von M. placodops kann bis zu 1.500 Repleten entwickeln — eine der höchsten bekannten Zahlen im gesamten Genus.

Zweifarbige Erscheinung

🔴 Kopf & Mesosoma

Feuriges Rot

Kopf und Thorax sind in einem feurigen Leuchtrot gehalten — ein markantes Merkmal dieser Art und ihrer nahen Verwandten. Majore haben einen charakteristisch runden, fast scheibenförmigen Kopf (orbikulate Morphologie).

🟡 Gaster (Hinterleib)

Schwarz bis Goldtransparent

Normaler Gaster: schwarz. Replete-Gaster: transluzent goldgelb bis honigfarben — bei voller Beladung glänzend und fast leuchtend. Eine der faszinierendsten optischen Verwandlungen in der Ameisenwelt.

14–16 mmKönigin
5–11 mmArbeiterinnen
bis 1.500Repleten möglich
MonogynKolonieart
4,8 mNestiefe (Wildnis)
KeineDiapause

Kastensystem

👑
Königin
14–16 mm

Roter Kopf & Thorax, dunkleres Mesosoma. Klaustralgründung. Sehr produktiv.

💪
Major
8–11 mm

Orbiculater (runder) Kopf — charakteristisch für diese Art. Verteidigt & trägt größere Beute.

Minor
5–8 mm

Häufigste Kaste. Futtersuche, Brutpflege, Nestarbeit. Tagaktiv.

🫙
Replete
bis 4 cm Ø

Lebendes Vorratsgefäß. Hängt an der Decke. Wird in Hungerzeiten angezapft.

🏜️
🌵 Rekord-Nesttiefe: 4,8 Meter

Tiefste bekannte Nester unter allen Wüstenameisenarten

In der Wildnis nahe Tucson, Arizona, wurde ein M. placodops-Nest auf über 4,8 m Tiefe ausgegraben — mit über 1.500 Repleten und Hunderten von Arbeiterinnen. Die Nester beginnen mit einem kraterförmigen Eingang in steinigem, offenem Boden und führen senkrecht in die Tiefe, wo die Repleten in den tiefsten, kühlsten Kammern hängen. Im Terrarium müssen die Kammern ausreichend hohe Wände haben, damit die anschwellenden Repleten genügend Platz haben.

Temperatur & Luftfeuchtigkeit

🌡️27–30°C
Nest
🌡️28–35°C
Arena
💧65–80%
Feuchte Nest
🏜️Trocken
Arena — aride Bedingungen
🌵Keine
Diapause

👑Gründungsphase

  • Monogyn — eine Königin pro Kolonie
  • Klaustralgründung — keine Fütterung bis erste Naniten
  • Substrate (nicht Watte) in der Testglas-Gründungsphase empfohlen
  • Größte bekannte Brutmenge aller Myrmecocystus-Arten
  • Polygyne Gründung möglich (bis zu 4 Königinnen beobachtet)

📈Wachstum & Replete-Entwicklung

Moderat. Repleten entstehen aus den größten jungen Arbeiterinnen, solange ihr Exoskelett noch flexibel ist — nur in den ersten Wochen nach dem Schlupf. Je mehr Zucker verfügbar, desto mehr und größere Repleten. Wärme ist entscheidend — zu kühle Haltung verlangsamt die Entwicklung deutlich.

🏗️Nestanforderungen

  • Hohe Nesting-Kammern nötig — Repleten brauchen Platz zum Anschwellen
  • Vertikaler Nestaufbau bevorzugt — wie in der Wildnis
  • Steiniger Boden / Rocky Substrate im Naturnest empfohlen
  • Erschütterungen strikt vermeiden — Repleten sind sehr fragil
  • Fluon-Barriere zwingend — sehr kletterstarke Art

🍽️Ernährung

  • Zucker & Nektar konstant anbieten — für Replete-Aufbau entscheidend
  • Honig, Zuckerwasser, Ameisen-Sirup
  • Kleine Arthropoden & Insekten als Proteinquelle
  • Tagaktive Futtersucher — morgens & mittags besonders aktiv
  • Kein Überfüttern — Schimmelgefahr bei zu viel Feuchtnahrung
🌩️

Hochzeitsflug: Ausgelöst durch Monsunregen

Der Hochzeitsflug von M. placodops findet im Spätsommer statt — ausgelöst durch die ersten Monsunregen, die das trockene Wüstenklima des amerikanischen Südwestens kurzzeitig beleben. Die Flüge finden typischerweise in der Dämmerung oder frühen Nacht statt. Begattete Königinnen graben sich anschließend tief in feuchten Wüstenboden ein.

Highlights

Bis zu 1.500 RepletenHöchste bekannte Replete-Zahl im Genus
Riesige Gaster-AusdehnungRepleten anschwellen auf bis zu 3–4 cm Durchmesser
Feuriger roter KopfMarkant & unverwechselbar — Rot & Schwarz/Gold
Orbiculater Major-KopfFast rund — ein einzigartiges morphologisches Merkmal
Keine DiapauseGanzjährig aktiv bei stabiler Wärme
Größte BrutmengeProduktivste Gründungskönigin aller bekannten Myrmecocystus

Haltungsanforderungen

📏
Hohe NestkammernRepleten brauchen vertikalen Platz
🌡️
27–30°C NestKonstante Wärme ist entscheidend
🍯
Zucker stets verfügbarHonig, Nektar, Sirup — für Repleten
🔒
Fluon-BarriereSehr kletterstarke Art — Fluchtgefahr
🔇
Keine ErschütterungenRepleten sind extrem fragil
🏜️
Arides SetupArena trocken, nur Nestbereich feucht
🌎

Verbreitung – Nordamerika (Wüsten & Grasland)

Arizona (USA) New Mexico (USA) Colorado (USA) Texas (USA) Utah (USA) Nordmexiko

Wissenswertes

  • Ein in der Wildnis ausgegrabenes Nest nahe Tucson, Arizona war über 4,8 m tief und enthielt 1.500+ Repleten
  • Repleten können sich nur in den ersten Lebenswochen zu Honigtöpfen entwickeln — wenn das Exoskelett noch flexibel ist
  • Die Art gehört zum Subgenus Endiodioctes — bekannt für Repletismus, Turnier-Kämpfe und Brutüberfälle zwischen Kolonien
  • Majore haben auffällig runde (orbikulate) Köpfe — ein morphologisches Schlüsselmerkmal
  • Tagaktive Futtersucher: ernähren sich von kleinen Arthropoden und besuchen Blüten für Nektar
  • Verteidigung ausschließlich durch Ameisensäure — kein funktionaler Stachel
  • M. placodops produziert die größte bekannte Brut aller Myrmecocystus-Arten (laut Keeper-Berichten)

Artdaten im Überblick

MerkmalDetails
ArtMyrmecocystus placodops Forel, 1908
UnterfamilieFormicinae (Subgenus: Endiodioctes)
KolonieartMonogyn (polygyne Gründung möglich)
Königinnengröße14–16 mm
Arbeitergröße5–11 mm (mit orbiculatem Major)
Replete-Gasterbis 3–4 cm Durchmesser
Max. Repletenbis 1.500 pro Kolonie
FärbungRoter Kopf & Thorax, schwarzer / goldtransluzenter Gaster
Temperatur Nest27–30°C
Temperatur Arena28–35°C
Luftfeuchtigkeit Nest65–80%
ArenaTrocken — arides Wüstenklima
DiapauseKeine
VerteidigungAmeisensäure (kein Stachel)
Besonderes VerhaltenRepletismus, Turnier-Kämpfe (Genus-typisch), Brutüberfälle
SchwierigkeitMittel–Fortgeschritten
⚠️ Repleten sind sehr fragil — Erschütterungen können sie verletzen oder töten. Nestkammern müssen ausreichend Höhe bieten. Fluon-Barrieren sind zwingend notwendig. Kolonieumsiedlungen nur mit größter Vorsicht durchführen.

Lebende Honigtöpfe. Wüstenwunder. Unvergesslich. 🫙

Eine der faszinierendsten Ameisenarten der Welt — in deinem Terrarium.
Live Ants
Honeypot Ant
Intermediate

Myrmecocystus placodops

Giant Honeypot Ant · Living Food Vessels · Red Head · North American Desert

Difficulty: Intermediate–Advanced
🫙
⭐ The most iconic phenomenon in the ant world

Repletes — Living Honeypots

Repletes are specialised workers that gorge themselves on nectar, sugar and water until their gaster swells to the size of a small grape — up to 3–4 cm across. Immobilised, they hang from the ceilings of the nest chambers and serve as living food reserves for the entire colony. During droughts and food scarcity, other workers drain them of their stored liquid. A colony of M. placodops can develop up to 1,500 repletes — one of the highest known numbers in the entire genus.

Bi-Coloured Appearance

🔴 Head & mesosoma

Fiery Red

Head and thorax are a vivid, fiery red — a striking feature of this species and its close relatives. Majors have a characteristically rounded, almost disc-shaped head (orbiculate morphology).

🟡 Gaster (abdomen)

Black to Golden-Translucent

Normal gaster: black. Replete gaster: translucent golden-yellow to honey-coloured — glossy and almost luminous when fully loaded. One of the most visually stunning transformations in the ant world.

14–16 mmQueen
5–11 mmWorkers
up to 1,500Repletes possible
MonogynousColony Type
4.8 mNest depth (wild)
NoneDiapause

Caste System

👑
Queen
14–16 mm

Red head & thorax, darker mesosoma. Claustral founding. Very productive.

💪
Major
8–11 mm

Orbiculate (round) head — characteristic of this species. Defends & carries larger prey.

Minor
5–8 mm

Most numerous. Foraging, brood care, nest tasks. Diurnal.

🫙
Replete
up to 4 cm Ø

Living food vessel. Hangs from ceiling. Drained by nestmates during scarcity.

🏜️
🌵 Record nest depth: 4.8 metres

Among the deepest known nests of any desert ant

A wild M. placodops nest excavated near Tucson, Arizona was found to be over 4.8 metres deep — containing over 1,500 repletes and hundreds of workers. Nests begin with a crater-shaped entrance in rocky, open soil and lead vertically downward, with repletes hanging in the deepest, coolest chambers. In captivity, nest chambers must be tall enough to allow repletes to expand freely.

Temperature & Humidity

🌡️27–30°C
Nest
🌡️28–35°C
Arena
💧65–80%
Nest Humidity
🏜️Dry
Arena — arid conditions
🌵None
Diapause

👑Founding Stage

  • Monogynous — one queen per colony (polygynous founding observed)
  • Claustral founding — no food until first nanitic workers
  • Use substrate (not cotton) in test tube setups
  • Largest known brood size of any Myrmecocystus species
  • Up to 4 queens observed sharing a founding chamber

📈Growth & Replete Development

Moderate. Repletes form from the largest young workers while their exoskeleton is still flexible — only in the first weeks after eclosion. More available sugar = more and larger repletes. Warmth is critical — too cool slows development significantly.

🏗️Nest Requirements

  • Tall nest chambers essential — repletes need room to swell
  • Vertical nest structure preferred — matching wild habitat
  • Rocky/stony substrate in naturalistic setups
  • Avoid vibrations strictly — repletes are very fragile
  • Fluon barrier essential — strong climbers

🍽️Diet

  • Sugar & nectar always available — critical for replete development
  • Honey, sugar water, ant nectar/syrup
  • Small arthropods & insects as protein source
  • Diurnal foragers — most active morning and midday
  • Don't overfeed — mould risk with excess wet food
🌩️

Nuptial Flight: Triggered by monsoon rains

The nuptial flight of M. placodops takes place in late summer — triggered by the first monsoon rains that briefly bring life back to the dry climate of the American Southwest. Flights typically occur at twilight or in the early night. Mated queens then dig deep into moist desert soil to begin their colony.

Highlights

Up to 1,500 repletesHighest known replete count in the genus
Massive gaster expansionRepletes swell to up to 3–4 cm diameter
Fiery red headStriking & unmistakable — red & black/gold
Orbiculate major headNear-circular — a unique morphological feature
No diapauseActive year-round at stable warmth
Largest brood sizeMost productive founding queen of all known Myrmecocystus

Care Requirements

📏
Tall nest chambersRepletes need vertical space to expand
🌡️
27–30°C nest tempConstant warmth is essential
🍯
Sugar always availableHoney, nectar, syrup — for repletes
🔒
Fluon barrierStrong climbers — escape risk
🔇
No vibrationsRepletes are extremely fragile
🏜️
Arid setupArena dry — only nest area humid
🌎

Distribution – North America (Deserts & Grasslands)

Arizona (USA) New Mexico (USA) Colorado (USA) Texas (USA) Utah (USA) Northern Mexico

Did You Know?

  • A wild nest excavated near Tucson, Arizona was over 4.8 metres deep and contained 1,500+ repletes
  • Repletes can only develop in the first weeks of life — when the exoskeleton is still flexible enough to expand
  • The species belongs to the subgenus Endiodioctes — known for repletism, ritual tournament fights and brood raids between colonies
  • Majors have strikingly rounded (orbiculate) heads — a key morphological identifier
  • Diurnal foragers: feed on small arthropods and visit flowers for nectar
  • Defends exclusively with formic acid — no functional sting
  • M. placodops produces the largest known brood of any Myrmecocystus species (per keeper documentation)

Species Overview

AttributeDetails
SpeciesMyrmecocystus placodops Forel, 1908
SubfamilyFormicinae (Subgenus: Endiodioctes)
Colony typeMonogynous (polygynous founding possible)
Queen size14–16 mm
Worker size5–11 mm (with orbiculate major)
Replete gasterup to 3–4 cm diameter
Max. repletesup to 1,500 per colony
ColourationRed head & thorax, black / golden-translucent gaster
Nest temperature27–30°C
Arena temperature28–35°C
Nest humidity65–80%
ArenaDry — arid desert conditions
DiapauseNone
DefenceFormic acid (no functional sting)
Notable behaviourRepletism, tournament fights (genus-typical), brood raids
DifficultyIntermediate–Advanced
⚠️ Repletes are extremely fragile — vibrations can injure or kill them. Nest chambers must have sufficient height. Fluon barriers are essential. Colony relocation requires extreme care and hands-on handling of individual repletes.

Living honeypots. Desert wonder. Unforgettable. 🫙

One of the most extraordinary ant species in the world — in your formicarium.

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